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by Frederik Hetmann
Hans-Christian Kirschs Roman über das ungewöhnliche Leben des Henri Beyle könnte auch "Phantasia" genannt werden. Collageartig verleiht er seiner Bewunderung für einen Menschen uns sein Werk Ausdruck, der zwar zu den Großen der Literatur unseres Nachbarlandes zählt, dessen Romane - vielleicht abgesehen von "Rot und Schwarz" und der "Kartause von Parma" in Deutschland kaum bekannt sind. Fiktionales und Reales (Briefe, Tagebücher, autobiographische Schriften Stendhals und Äußerungen seiner Zeitgesossen) fügen sich zum Bild eines schillernden, vom Eros getriebenen Egomanen, in dessen Leben Frauen eine ganz besondere Rolle spielten und das sich in einem opulenten "Fest der Liebe" vollendete.
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