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by Stefan Vogt
"Die Junge Rechte in der Weimarer Sozialdemokratie wollte den Nationalsozialismus mit einem 'nationalen Sozialismus' bekämpfen. Dabei schreckte sie auch vor ideologischen und praktischen Anleihen beim politischen Gegner nicht zurück. Stefan Vogt untersucht Entstehung und politische Wirkung der Jungen Rechten vor dem Hintergrund von Krise und Verfall der ersten Demokratie in Deutschland. Zur Jungen Rechten zählten prominente Partei-Theoretiker wie Paul Tillich und Hermann Heller, aber auch jüngere SPD-Politiker wie Carl Mierendorff und Theodor Haubach. In ihrem Kampf gegen den Nationalsozialismus bemühten sie sich, die Sozialdemokratie für nationalistische, autoritäre und antirationalistische Strömungen der Zeit zu öffnen. Obwohl sie also bereit waren, dem Nationalsozialismus ein berechtigtes Anliegen zuzubilligen, haben sich viele der 'rechten' Aktivisten später im Widerstand gegen Hitler engagiert, so auch im Kreisauer Kreis. Dieser Widersprüchlichkeit geht die Studie von Stefan Vogt
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