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by Rudolf Fidler
Das Zisterzienserinnenkloster St. Mariae zu Welver entstand 1238. Der erste Teil des Buches gibt einen Rückblick auf die Geschichte des Klosters, der auf die schwierige Aufnahme der jungen Gründung in den Orden der Zisterzienser ebenso eingeht wie auf den erfolgreich abgewendeten Niedergang der Klosterdisziplin im ausgehenden 15. Jahrhundert. Als isolierte katholische Einrichtung inmitten eines von der Terretorialmacht Soest beherrschten protestantischen Umfeldes war die Frauenzisterze Welver seit der Einführung der Reformation in Soest vielfältigen Einschränkungen ausgesetzt, die im 17. Jahrhundert dazu geführt haben, dass der Konvent seine Gottesdienste nur noch auf der Nonnenempore der eigenen Kirche abhalten durfte, während der Kirchenraum von der neu eingerichteten evangelischen Pfarrgemeinde genutzt wurde. Der Konvent beugte sich dennoch nicht der von Soest ausgehenden Forderung nach einer Abkehr vom katholischen Bekenntnis und war bis zu seiner Säkularisierung im Jahr 1809 das e
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Laban Carrick Hill